Wanderung vom Forcora Pass – die Hausberge – unbedingt machen

Als Einstiegswanderung in die nähere Umgebung mag ich die Rundwanderung vom Passo Forcora; der ganze Ausflug mit Fahrt braucht um die 4 Stunden. Mit dem Auto ca. 30 min den Berg hinauf fahren und der Beschilderung zum Forcora folgen, dort am Kirchlein parken. Hier oben wurden 2016, wie überall an den Hügeln von Maccagno hinauf, neue Wandertafeln angebracht, es ist daher alles recht gut beschildert.

Zuerst geht es gemütlich auf der Forststrasse Richtung Monterecchio, mit Blick rechter Hand auf die Bergkette vom Monte Lema zum Monte Tamaro (potentielle Wanderziele für die nächsten Tage). Monterecchio ist ein Ansammlung von Steinhäusern, vor 10 Jahren noch verfallen, heute alle als Ferienhütte hergerichtet. Durch die Häuser bergan auf den steinigen und steilen Weg zu den Gipfeln Monte Covreto, Monte Paglione etc.. Alles Richtung St. Anna ausgeschildert. Oben dann vielleicht noch eine kleine Rundtour von Bergkuppe zu Bergkuppe; da die Gipfel kahl und wiesenbestanden sind, kann man sich kaum verlaufen. Vom Paglione hat man den besten Blick auf den Schweizer Teil des Sees hinunter. Bei klarer Sicht sieht man bis weit in die Alpen hinein und auf der anderen Seite des Sees zum Monte Rosa Massiv.

Die Wanderung lässt sich ab hier noch beliebig ausdehnen, zum M. Gambarogno und bis hinunter nach Indemini (Postbusanbindung). Wir steigen jedoch wieder hinunter nach Monterecchio, oder besser bis zur Weggabelung 100 m oberhalb der ersten Hütten. Hier zweigt die schöne Alternativroute auf dem Grad durch Birken hinunter zum Parkplatz ab.

Am Forcora ist meistens eine der beiden bewirtschafteten Hütten offen für eine Erfrischung oder im Herbst für ein typisches Tagesgericht wie z.B. Gemsengulasch mit Polenta. Tollen Blick und gute Brotzeit – sowie die Möglichkeit Käse und Wildsalami vom Berg einzukaufen – gibt es auch im Agriturismo, das von der Zufahrtsstrasse zum Forcora aus ausgeschildert ist.